Wir brauchen Eure Unterstützung. Auf unserem Nachhilfe für Dich Kanal Nachhilfe für Dich finden alle Schülerinnen und Schüler Videos für kostenlos Nachhilfe. Wir müssen nun die 1000 Abonnenten knacken, sonst verlieren wir die Partnerschaft mit Youtube. Für Euch ist es ein Klick, für andere evtl. die Abiturnote. Danke für Euren Support.
content.de

Mittwoch, 1. Juni 2016

Vergleich der Ehefrauen Minna und Lene Bahnwärter Thiel

Beide Ehefrauen des Bahnwärters machen eine zentrale Rolle in der Novelle Bahnwärter Thiel aus. Jedoch sind diese einander nicht ähnlich, sondern haben eine Vielzahl an Besonderheiten und Gegensätzen aufzuweisen, welche wir in diesem Absatz darlegen möchte.


Die Frauen sind Gegensätze

Vergleicht man die beiden Frauen miteinander so stellt man fest, dass es sich um exakte Gegenteile voneinander handelt. Während die eine Frau, Lene, vor Lebenskraft nur so strotzt ist die andere Frau blutleer, schlaff und ohne Kraft. Lene hat eine rohe und lebendige Energie, die sie auch auf die gemeinsamen Nachkommen überträgt. Der Sohn von Thiel und Lene hat volle rote Backen und ist kraftvoll, während der Sohn von Minna kränklich und blass ist.

Minna

Seine erste Ehefrau schenkte ihm seinen Sohn Tobias. Dieser sieht seiner verstorbenen Minna auch ausgesprochen ähnlich und hat ein ähnlich zartes und kränkliches Erscheinungsbild. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass er auch ein ähnliches Wesen wie Minna zu haben scheint: Tobias ist freundlich und liebevoll und Thiel ist in seinem gesamten Sein liebevoll mit dem Jungen verbunden. Er heiratet die lebenstaugliche Lene auch rein aus Liebe zu seinem Sohn Tobias, denn der braucht dringend eine Versorgung.


Lene

Die Kuhmagd ist eine lebenstaugliche und arbeitssame Frau, die auch voller Leben steckt. Die roten Wangen sind voller Leben, ganz im Gegensatz zu der sonst immer kränklich wirkenden Minna. Lene ist eine Frau, die nicht durch Sanftmut überzeugt, sondern die sich gut durchsetzen kann. Sie neigt zu einer gewissen Rohheit und dazu den Bahnwärter und dessen Sohn aus erster Ehe zu unterdrücken und verbal zu erniedrigen.

Konflikt gegen Harmonie

Ein wichtiger Unterschied in der Beziehung der beiden Frauen zu Thiel liegt darin, dass der Harmonie und das miteinander sich gut verstehen höchst unterschiedlich ausgeprägt ist. Schaut man sich die Beziehung zwischen Lene und Thiel an, so stellt man fest, dass diese von Konflikten geprägt ist. Er hat nicht nur noch heimlich ein verborgenes, emotionales Band zu seiner ersten Ehefrau, sondern sie misshandelt auch den Sohn Tobias.

Zu Minna hingegen fühlt sich der Bahnwärter auch nach ihrem Tod noch sehr hingezogen und fühlt sich mit ihr verbunden.

Freitag, 29. April 2016

Novelle

Die Novelle hat einen dramatischen Aufbau, das heißt die Exposition ist kleiner
und geringer ausgeprägt als es bei einer normalen Erzählung der Fall ist.
Es kommt dann die Steigerung zum Höhepunkt und dann kommt die Umkehr
und die Katastrophe. Sie enthält ein Ding-Symbol, das ist in diesem Fall
die Eisenbahn” und auch das nur wenige Personen in dieser Handlung beteiligt
sind, kann man bei “Bahnwärter Thiel” feststellen. Ein unerhörtes Ereignis nennt
Goethe zum wesentlichen Merkmal einer Novelle. In unserem Fall ist es der
Doppelmord, auch das es sich um eine geschlossene Handlung handelt kann
als Indiz dafür verwendet werden das “Bahnwärter Thiel” eine Novelle ist.
Als Thema Mensch gegen Natur ist die Novelle ein klares Merkmal,also ist
das klare Merkmal gegeben. Der Begriff Novelle kommt von Novus neu,
also etwas neuartiges muss dargestellt werden und dies muss glaubhaft
in der wirklichen Welt dargestellt werden. Wie man in “Bahnwärter Thiel”
sieht gibt es nur eine sehr kurze Exposition und die Personvorstellung erfolgt
gleich am Anfang, sodass garnicht lange eine Einführung gemacht werden muss.
Der Höhepunkt und der Wendepunkt sind gleichzeitig am Schluss eingebracht,
also im dritten Teil und ansonsten verläuft die Handlung linear auch wenn sie
durch bestehende Elemente besprochen wird. Der Wendepunkt ist hier der Unfall,
der verändert alles und dieser wird herbei geführt durch bedrohliche und
unkontrollierbare Mächte. Es wird viel in Bildern gesprochen und in Symbolen.
Das ist zu einem die Naturalist, das die Naturelememente in “Bahnwärter Thiel”
zum anderen ist es das Ding-Symbol “der Eisenbahn” welches sich wie ein
roter Faden durch die gesamte Geschichte zieht. Man kann sagen das es
typisch für eine Novelle ist, dass diese in einer Rahmenerzählung oder

Rahmenhandlung eingebunden ist, jedoch kann ich “Bahnwärter Thiel” keine
Rahmenkonstruktion entdecken. Meist endet eine Novelle mit einem Resultat,
also einem Ergebnis. Hier ist das Ergebnis das alle tot sind oder verrückt und
das Thiel als Produkt und Resultat seines Traumas des Unfalls dann seine
Familie ausgelöscht hat. Man sieht das “Bahnwärter Thiel” in prosa verfasst
wurde, was auch typisch für eine Novelle ist und hinzu kommt es auch
noch eine Wirklichkeit außerhalb der Geschichte verweist, also das es auch

noch weitergeht also man kann ihn jetzt überlegen wie geht es denn mit Thiel
so weiter. Ja aber das ist außerhalb der Geschichte und da zeigt die Geschichte

quasi hin, aber führt nicht unmittelbar dazu.

Donnerstag, 14. April 2016

Bahnwärter Thiel Inhalt Teil 1

Der fromme und sehr robuste Bahnwärter, welcher an der Spree wohnt und regelmäßig in die Kirche geht, wird zunächst immer allein in der Kirche gesehen und später mit seiner erster Frau. Zwei Jahre lang gehen sie gemeinsam in die Kirche. Den anderen Besuchern des Gottesdienstes fällt immer der augenscheinliche Unterschied zwischen den beiden auf. Er hat eine gesunde und stabile Gestalt, während sie kränklich und eingefallen wirkt.

Nach zwei Jahren Ehe stirbt seine Frau schließlich auf dem Wochenbett. Auffallend ungerührt nimmt Thiel den Verlust zur Kenntnis und setzt seinen gewohnten Alltag fort. Später trifft er sich, das Trauerjahr ist noch nicht um, mit der robusten Kuhmagd, welche sobald seine Frau wird. Er gibt an, dass er die Frau aus Versorgungsgründen ehelicht, denn sein Sohn Tobias braucht eine Betreuung. Dieser ist tagsüber bei einer alten Frau, die aber zunehmend unachtsam wird im Umgang mit ihm. Sie wird altersschwach und kann Tobias nicht mehr gerecht werden. Dieser benötigt eine intensivere Versorgung, da er schwächlich ist ( Seite 4).

Für die Leute passt Thiel mit dieser Frau deutlich besser zusammen. Jedoch ist sie brutal und streitsüchtig. Bald schon bedauert man Thiel und findet, dass dieser seine Frau züchtigen sollte.

Bahnwärter Thiel ist meist sehr phlegmatisch und nimmt alles was um ihn herum und mit ihm geschieht mit Gleichmut hin. Jedoch wacht er dann auf, wenn es um seinen Sohn Tobias geht. Sein Arbeitsplatz ist ein „einsamer Posten inmitten des märkischen Kiefernforstes“. Inzwischen geht er aber gerne nach Hause und zählt nicht mehr die Stunden bis zu nächsten Dienstbeginn. Seine zweite Frau macht ihn von sich abhängig, da sie eine intensive körperliche Beziehung miteinander pflegen. Er hegt dennoch eine grade zu religöse Vereherung für seine erste Frau. So will er auf keinen Fall, dass seine zweite Frau zu seinem Arbeitsplatz kommt, da er hier immer an seine erste Frau denkt. Er sagt, dass dies geheiligtes Land sei, welches den Manen der Toten gewidmet sei. Zu seiner Erleichterung weiß seine Frau auch nicht, wo sich seine Bude befindet, in der er seinen Dienst verrichtet. Er denkt an seine alte Frau und sieht seine aktuelle Frau mit einem gewissen Ekel ( S 7).



Muss er den Tagdienst in dem Wärterhaus verrichten, so denkt Thiel nur an das Zusammenleben mit seiner ersten Frau. Hat er aber Nachtdienst, dann verwandelt er sein Wärterhaus in eine Kapelle. Er baut dann einen regelrechten Altar auf, indem er ihr Foto aufstellt und eine Bibel bereitlegt und azu noch das Gesangsbuch hinlegt.


Er ist nun schon zehn Jahre auf seinem Posten, der in jede Richtung 45 Minuten vom nächsten Haus entfernt ist. Nur selten kommt jemand an seinem Haus vorbei. Zudem passiert auch nur sehr selten etwas aufregendes. So berichtet er davon, dass der Kaiserliche Sonderzug ienemal einen Rehbock überfahren hat. Oder er berichtet davon, dass er einmal eine noch verkorkte Flasche Wein gefunden hat. Als er diese öffnete spritzte der Inhalt heraus.

Hinter seinem Bahnhaus liegt ein Brunnen, diese rist von Zeit zu Zeit ein Treffpunkt für Leute die dort einen Trank nehmen.

Im Laufe der Zeit entwickelt sich Tobias nur langsam. Lene bekommt dann einen weiteren Jungen und so beginnt für Tobias eine schwere Zeit ( seite 9). Der Vater ist immer abwesend auf der Arbeit, und er muss seinem kleinen Bruder helfen, obwohl Tobias selbst sehr schwach ist. Sein kleiner Bruder hingegen strotzt nur so vor Gesundheit und Thiel wurde von wohlmeinden Nachbarsleuten schon einmal darauf hin gewiesen, dass es Tobias nicht gut geht. Doch dieser ignoriert den Umstand.


Mittwoch, 13. April 2016

Bahnwärter Thiel Inhalt Teil II

An einem Junimorgen kommt Thiel morgens früh heim und seine Frau klagt darüber, dass der Kartoffelacker, der ihren Unterhalt sichert, gekündigt worden sei. Er weckt Tobias und stellt fest, dass dieser Striemen in seinem Gesicht hat. Thiel berichtet seiner Frau, dass neben seinem Häuschen ein kleines Stück Land sei, welches er kostenlos bekommen könnte. Zudem seien auf dem Acker auch noch Zwergobstbäumchen.


Thiel befasst sich mit Tobias sehr intensiv. Sein Sohn will auch gerne Bahnwärter werden. Er wird im Dorf von den Kindern, zu denen er sehr nett ist, Vater Thiel genannt. Sie spielen mit ihm und verbringen gerne Zeit mit ihm. Die Menschen verstehen nicht warum er so viel Zeit mit den Kindern verbringt.


Um dreiviertel Fünf geht er immer zum Dienst. Hierfür fährt er mit dem Boot über die Spree. Als er einmal nach Hause kommt hört er bereits draußen die Stimme seiner Frau, diese schreit und Tobias weint. Thiel erwischt sie bei der Misshandlung seines Sohnes Tobias auf frischer Tat, jedoch greift er nicht ein.


Dienstag, 12. April 2016

Bahnwärter Thiel Inhalt III

Die Ablösung kommt am Arbeitsplatz, es wird geschrieben wie die tägliche Ablöse statt findet. Thiel richtet dann immer sein Häuschen für die Nacht vor, die Gleise glühen im Licht. Er denkt oft an seine erste Frau Minna. Ihm fällt auf, dass Lene nun hier her kommen wird, da er ihr ja den Acker versprochen hat. Diese Tatsache erfüllt ihn mit Unbehagen. In seinem Wärterhaus träumt er von seiner ersten Frau Minne und wacht erschrocken auf. Er glaubt zudem von den Misshandlungen seines Sohn Tobias geträumt zu haben. Thiel denkt an Minnas Tod. Um Zeit totzuschlagen geht Thiel die Strecke ab. Hierbei widmet er sich der Instandsetzung, indem er Bolzen fest zieht und Stangen kontrolliert.

Um sechs Uhr am Morgen kommt dann die Ablöse, er macht sich am Sonntag Morgen auf den Heimweg.

Eines Tages sagt Lene, seine zweite Frau, dass sie nun auf den Kartoffelacker gehen wolle, um den Acker zu bestellen und die Kartoffeln ein zu graben. Am nächsten Tag macht sich Familie Thiel, Lene, Bahnwärter Thiel und der älteste Sohn Tobias, sowohl „der Kleinste“ S.27, welcher namenlos bleibt. Dem Bahnwärter missfällt es zwar, jedoch macht er sich mit der Familie auf den Weg und kann nichts dagegen einwenden.

Als sie an dem Bahnhaus ankommen gefällt Lene der neue Acker. Sie macht sich ans Werk und arbeitet „wie eine Maschine“ oder sie stillt das Kleine. Thiel macht in der Zeit seinen Rundgang und nimmt dabei Tobias mit, der schaut sich interessiert die Gegend an und pflückt Blumen. Bei der Rückkehr hat Lene bereits den halben Acker bearbeitet und es kommt zum Mittagessen. Nach dem Essen plant sie die Kartoffen zu setzen. Jedoch will sie dafür ihren Sohn Tobias bei sich halten, der soll auf das Kleine aufpassen. S 31.


Schließlich kommt der Schlesische Schnellzug und braust herbei. Man hört die Notpfeife schrillen und es ist klar, dass ein Unglück geschehen ist. Es herrscht große Aufregung. Dann wird klar, dass Tobias das Unfallopfer ist, er wird auf eine Bare gelegt und weiterhin herrscht große Aufregung.

Thiel geht zurück an seinen Posten, wird von der Signalglocke geweckt und fällt in Ohnmacht. Lene ist erschüttert und voller Trauer, sie begleitet Tobias, der in dem Zug transportiert wird.


Thiel redet mit Mina er phantasiert. Das Kleine liegt liegt noch da, wo Lene es hingelegt hatte, in der Aufregung geriet er in Vergessenheit. Der Bahnwärter nimmt sein Kind auf und erwürgt es fast. Er sieht einen Zug einfahren, es handelt sich um den Kieszug. Thiel geht zum letzten Wagen, begleitet von den Blicken der Arbeitern. Im letzten Wagen findet er den toten Tobias, Thiel bricht zusammen und wird in seine Wohnung getragen. Hier pflegt Lene ihn mit kühlen Tüchern.


Später findet man Lene tot in der Wohnung vor. Sie wurde erschlagen. Das Baby liegt mit durchtrennter Kehle ebenfalls in der Wohnung. Man macht sich auf die Suche nach Thiel, welchen man als Täter in Betracht zieht und findet ihn später an der Unfallstelle vor. Der Bahnwärter wollte sich vor einen Schnellzug werfen und hält noch die Mütze in der Hand. Er kommt ins Gefängnis und wird später in die Irrenanstalt gebracht.